Homöopathie für Kinder und Senioren
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Anfang und das Ende des Lebens sind die Phasen, die den größten Anpassung- und Wandlungsprozessen unterworfen sind.
Da ich diese Lebensabschnitte als besonders bedeutend erachte, habe ich mein besonderes Augenmerk auf Kinder und Senioren gerichtet.
Gerade für die ungestörte Entwicklung von Kindern ist die Hilfe einer homöopathischen Behandlung sehr segensreich, die oftmals eine positive Entwicklung in Gang bringt und chronische Krankheitsverläufe verhindert oder abmildert und die Kinder vor sozialer Isolation schützt. Durch „die sanfte Medizin“, werden keine Krankheitssymptome unterdrückt, was längerfristig zu einer gesunden Entwicklung führt. Vielerlei Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen wie Erkrankungen im Hals,- Nasen,- Ohrenbereich, Bronchialerkrankungen, Hauterkrankungen und dergleichen mehr, können gut und erfolgreich homöopathisch behandelt werden.
Für viele Senioren ist es sicherlich recht schwierig, sich nach Ende eines langen Berufs- und Arbeitsleben mit ihrer neuer Lebenssituation zurecht zu finden. Es tauchen Fragen nach der Daseinsberechtigung auf, Isolationsgefühle, zum Teil starke Einsamkeitsgefühle, Schlafstörungen sowie mehr und mehr auch körperliche Gebrechen oder chronische Erkrankungen. Mit dieser „Limitierung“ zurecht zu kommen, ist daher für viele Senioren eine große Herausforderung. Hier kann die Homöopathie ein guter „Begleiter“ sein.
Grundsätzlich ist der Anwendungsbereich der klassischen Homöopathie sehr weit gefasst. Sehr viele Beschwerden und Krankheiten sprechen gut auf eine homöopathische Behandlung an von Kopfschmerz, Magenbeschwerden, Blasenentzündungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, psychosomatische Beschwerde über Schwangerschaftsbeschwerden um nur einige zu nennen. Klare Grenzen entstehen da, wo z.B. chirurgische Hilfe notwendig ist, die Krankheit bereits zu organischen Veränderungen geführt hat oder die Lebenskraft zu sehr geschwächt ist.
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Paul Herscu und die Methode der Zyklen und Segmente
Ein Großteil der Symptome die zur Auswahl des homöopathischen Mittel herangezogen werden, erhält der Homöopath durch die verbale Mitteilung des Patienten. Bei Kindern, geistig Behinderten oder auch in manch anderen schwierigen Fällen, ist diese verbale Kommunikation stark eingeschränkt oder gar nicht möglich. Paul Herscu, ein leidenschaftlicher, erfolgreicher und erfahrener Homöopath, der sich besonders in der Behandlung von Kindern einen Namen gemacht hat, entwickelte die Methode der Zyklen und Segmente. Für ihn ist die Krankheit, das Hauptleiden, eine dynamische Abfolge von bestimmten Mustern die miteinander in Beziehung stehen und sich gegenseitig bedingen. Hier fließen auch all die nonverbalen Informationen mit ein, die der Behandler wahrnimmt. Dadurch erhält der Behandler ein besseres und tieferes Verständnis der individuellen Erkrankung und auch des dafür in frage kommenden homöopathischen Arzneimittels. Für mich ist diese Arbeitsweise daher eine große Bereicherung.
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Ein Beispiel: das Arzneimittel Sulfur bei der Behandlung von Kindern
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