Heilpraktiker, Klassische Homöopathie
Heilpraktiker, Klassische Homöopathie

Vita

Helmut Schumacher

Heilpraktiker und klassischer Homöopath
       

  • * 1960, verheiratet, zwei Kinder
  • seit 1993 in München niedergelassener klassischer Homöopath
  • mehr jährige Unterrichtstätigkeit in klassischer Homöopathie
  • zahlreiche Vorträge und Kurse zum Thema Homöopathie
  • über einige Jahre Organisation von Homöopathie-Seminaren
  • 1995 bis 1997 Seminar- und Fortbildungsleiter des Homöopathie Forums in Gauting
  • seit 1997 Gründer und ständiger Mitarbeiter des Homöopathischen Notdienstes in München
  • Mai 2005 Zertifikat der SHZ (Stifung Homöopathie Zertifikat) über die Qualifikation in Klassischer Homöopathie
  • Mai 2005 Zertifikat der SHZ (Stifung Homöopathie Zertifikat) über die Qualifikation als Dozent / Supervisor in Klassischer Homöopathie

Mein Weg zur Homöopathie

Schon 1987, als bei mir eine grundsätzliche berufliche Neuorientierung anstand, war ich davon überzeugt, dass bei einem großen Teil aller Krankheiten deren Entstehung im emotionalen und/oder psychischen Bereich liegt. Also muss man diese Erkrankungen ursächlich behandeln. Nahe liegend war für mich eine psychotherapeutische Ausbildung. Aber als Fundament entschied ich mich für eine abgeschlossene Ausbildung zum Heilpraktiker. Besonders faszinierte mich die Homöopathie. Von meinem Plan abweichend ergänzte ich mein Wissen mit einer Vollzeitausbildung in klassischer Homöopathie.
 
Die Betrachtung von Gesundheit und Krankheit in der Homöopathie unterscheidet sich grundlegend von der Schulmedizin, von der Naturheilkunde und auch von der Psychotherapie.
 
In der Schulmedizin wird der Focus in erster Linie auf die körperlichen Beschwerden oder alles was quantifizierbar ist, gerichtet. In der Psychotherapie liegt die Aufmerksamkeit auf dem emotionalen Befinden. Auf Ängsten, inneren ungelösten Konflikten sowie auf das Verhältnis zu unseren primären Bezugspersonen.
 

 

Homöopathie - eine ganzheitliche Behandlungsmethode

Bei der Homöopathie gibt es nicht nur ein „entweder - oder“, sondern ein „sowohl als auch“. Immer ist der Mensch als eine Einheit von Körper, Seele und Geist zu betrachten und auch zu verstehen. Symptome und Krankheiten können sich also auch auf diesen verschiedenen Ebenen zeigen: auf der körperlichen, der emotionalen und auch auf der geistigen Ebene. Symptome sind Störungen des Befindens, die das innere Bild der Krankheit nach außen reflektieren und sie somit sichtbar machen.

Somit kann der Homöopath bei der Suche nach dem richtigen Heilmittel aus mehreren Quellen schöpfen: aus der Quelle der körperlichen, der emotionalen und der geistigen Symptome. Im Krankheitsverständnis der Homöopathie ist nicht die Krankheit im Vordergrund, sondern das Wesen der Krankheit und das Wesen der leidenden Person.
  

„Es gibt keine Krankheiten es gibt nur kranke Menschen“.

Mehrere Wege führen zum Arzneimittel
Ein Patient kam wegen Hautproblemen. Er hatte tiefe, sehr schmerzhafte Risse in der Handinnenfläche, die aufplatzten und schlimmer wurden durch Nässe und Kälte und durch Arbeiten mit Erde und Sand. Auch beim Hantieren mit Werkzeug wurde seine Haut schlimmer. Bei der Befragung über sein emotionales Befinden, seinen Charakter und sein Wesen, war es sehr schwierig für ihn, sich selbst darzustellen, da dies für den Patienten völlig fremd war. Obwohl die emotionalen und geistigen Symptome in der Homöopathie von großer Bedeutung sind, wiesen mir auch die Symptome, die der Patient auf der körperlichen Ebene an der Haut zeigte, sowie sein Allgemeinbefinden, den Weg zum richtigen Heilmittel. Mehrere Wege führen also zum Ziel.

 

„Freiheit“ oder der Weg vom Ich zum Du
Dem genialen griechischen Homöopathen George Vithoulkas verdanken wir eine eingängige und praktikable Definition von Gesundheit und Krankheit. Krankheit geht einher mit Einschränkung und Verringerung der Lebenslust, gleichgültig ob die Diagnose Rheuma, Migräne oder Depression lautet. Gesundheit ist dagegen Freiheit. Wer wirklich gesund ist, ist frei von Leid, von Schmerz und von Einschränkungen.
 
Ein fünfjähriges Mädchen kam mit ihrer Mutter zu mir, weil das Kind stark stotterte. Sie konnte kaum einen einfachen Satz sprechen, ohne ins Stottern zu verfallen. Dies führte dazu, dass sie sich von anderen Kindern zurückzog. Sie hatte Angst, ausgelacht zu werden. So wurde sie im Kindergarten immer mehr zur Einzelgängerin, spielte lieber alleine oder lehnte gar bestimmte Kinder kategorisch ab.
Nach Gabe des passenden homöopathischen Konstitutionsmittels (damit ist das homöopathische Arzneimittel gemeint, welches auf die Gesamtheit der Symptome, die Konstitution hin, verordnet wurde), ließ das Stottern deutlich nach und sie wurde viel offener und hatte viel mehr Kontakt zu anderen Kindern. Das Mädchen wurde also freier!!
 
In diesem Fall könnte man auch den Gesundungsprozess umschreiben mit dem Satz „vom Ich zum Du“. Fehlendes Wohlbefinden oder eine Krankheit bedeuten meist eine Konzentration oder Fixierung auf unsere Beschwerden, auf unsere Einschränkungen. Wir ziehen uns in uns selbst zurück, sind wir geplagt von Leid, Sorgen und Ängsten, so sind wir nur mit uns selbst beschäftigt.
 
Sind wir frei von Schmerz und Leid und fühlen wir uns wohl in unserer Haut, so suchen wir die Verbindung nach Außen, zum Du, zu den anderen Menschen. Diese Verbindung, die Begegnung mit dem „Du“ gibt uns Kraft und Zuversicht.


Kontakt:

Homöopathische Praxis Schumacher

 

Praxis München
Frundsbergstr.14, 80634 München
Telefon: 089-226670
 
Praxis Otterfing
Bahnhofstr.23a, 83624 Otterfing
Telefon: 08024-9029452
 
Mobil: 0171-3722916

E-Mail: info@hom-schumacher.de

 

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